Anfahrt  |  Kontakt  |  Impressum

Immer aktuell mit CMS

Inhaltsverwaltung von Internetseiten leicht gemacht

 

Wer heutzutage eine Internetadresse sein Eigen nennen kann, oder gerade mit dem Gedanken spielt sich solch eine zuzulegen, der wird bei seinen Überlegungen immer häufiger auf drei Buchstaben treffen. CMS. Doch was verbirgt sich dahinter?

CMS steht für Content Management System (Inhaltsverwaltungssystem). Es ist ein System welches eine Internetseite so gestaltet und steuert, dass diese online und jederzeit bearbeitet und aktualisiert werden kann. Mehrere Benutzergruppen mit individuellen Berechtigungen können die Inhalte verwalten. Das ist, in Zeiten in denen es für die Platzierung bei Google und Co. unablässig ist, seine Inhalte aktuell zu halten, ein fundamentales Kriterium, um seine Seite erfolgreich im Internet zu verbreiten. Denn entgegen landläufiger Meinung ist nicht die geschickte Platzierung von Suchbegriffen das Geheimnis von gutem Suchmaschinen Management, sondern viel mehr die Aktualität der Inhalte und die auf diese abgestimmten, immer wieder angepassten Suchbegriffe. Google verhält sich hier wie eine Rolltreppe, auf der man entgegen der Fahrtrichtung nach oben läuft. Wenn man sich anstrengt kommt man voran, wer nichts tut, fährt zwangsläufig nach unten. Ein gutes Beispiel bietet hier das Internetlexikon Wikipedia. Da ständig an den Inhalten gearbeitet und täglich aktuelle Artikel erscheinen, rangiert sie bei Google bei den meisten Suchbegriffen unter den ersten Ergebnissen.

Doch wie soll man ohne Programmierkenntnisse seinen Internetauftritt ständig auf dem Laufenden halten. Sicher, es gibt verschiedene Dienstleister die das für einen übernehmen und sog. SEO (Search Engine Optimization) anbieten. Das kostet aber gerne mal 1.000 – 3.000 € im Monat - für ein kleines Unternehmen kaum zu leisten.

Hier bietet ein CMS eine gute Alternative. Es können z.B. Texte oder Bilder ausgetauscht werden. Selbst ein völlig neues Design (Template) lässt sich mit wenigen Klicks einbinden. Hierzu sind keine HTML oder gar Programmierkenntnisse nötig. Allerdings sollte der Aufbau des Systems einem Profi überlassen werden. Da die Einrichtung auf dem Server und das Design des Templates für einen Laien in der Regel eine unüberwindbare Hürde darstellen. Die Bearbeitung der Inhalte entspricht hingegen den gängigen Textverarbeitungsprogrammen und erfolgt direkt über den Browser. Dies ist für jemanden der regelmäßig mit dem PC arbeitet dann keine große Herausforderung mehr. Erfolge stellen sich schnell ein und je mehr man sich mit der Materie befasst, umso überraschter ist man, wie einfach es sein kann, die eigene Internetseite zu pflegen. Zur Übertragung von Dateien sind keine Zusatzprogramme erforderlich und Änderungen werden sofort sichtbar.

Zur Auswahl stehen dem Interessierten hier eine Fülle von Systemen. Die bekanntesten sind unter anderem Typo3, Joomla, Drupal, Wordpress oder die einfacheren WebsiteBaker und CMSimple. Diese Systeme sind in der Regel „Open Source“, das bedeutet, es hat keinen geheimen, sondern einen für alle frei zugänglichen Programmcode. Jeder kann an der Weiterentwicklung des Systems mitarbeiten. Sicherheitslücken und Schwächen werden so schnell ausgeräumt und eine gute Browserkompabilität gewährleistet. Ferner sind diese Systeme kostenfrei. Für alle stehen eine Reihe von Modulen und Erweiterungen zur Verfügung. Funktionen und Anwendungsprogramme wie News, Shop-Systeme, Diskussionsforen, Bildergalerien und vieles mehr. Diese lassen sich leicht einbinden und bearbeiten.

Fazit: Content Management Systeme bieten eine gute Möglichkeit Internetseiten, ohne Fachkenntnisse, selbst zu verwalten. Für alle die schnell und unkompliziert Aktualisierungen vornehmen möchten lohnt sich der Umstieg auf ein CMS.